Unverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind häufiger als wir glauben. Vor einer Weile wurde ich noch belächelt mit meiner Angewohnheit auf Gluten und Milchprodukte weitgehend zu verzichten. Die gleichen Leute, die das komisch fanden, berichteten mir von eigenen Unpässlichkeiten bei der Verdauung. Gelegentliche Krämpfe, Durchfall, Blähungen, Müdigkeit – eine ganze Reihe von diffusen Verdauungsbeschwerden, die recht weit verbreitet sind wenn man sich umhört. Dass das mit der Ernährung zusammen hängt wollen viele nicht wahr haben. Zu groß ist die Hemmung vor einer Ernährungsumstellung. Doch die Probleme werden nicht kleiner, wenn man nicht auf die Signale des Körpers hört. Die Schwierigkeit dabei ist auch, dass bei Unverträglichkeiten der Effekt oft nicht direkt nach Einnahme der unverträglichen Nahrung eintritt, sondern manchmal sogar erst einige Tage später. So bringt man die Beschwerden nicht so leicht mit dem ein oder anderen Nahrungsmittel in Verbindung. Gewissheit kann hier ein Nahrungsmitteltest schaffen. Besonderes Augenmerkt sollte auf Gluten und (Kuh-)Milcheiweiß gelegt werden, da die Unverträglichkeiten hier besonders häufig auftreten.