Schwermetalle

Es gibt keine Eindeutige Definition dafür was Schwermetalle sind. Dichte, Atomgewicht, Ordnungszahl oder chemische Eigenschaften sind gängige Merkmale für eine Einteilung in diese Klasse. Im Sprachgebrauch gelten die Schwermetalle fast alle als schädlich. Zu den Schwermetallen gehören jedoch auch solche, die für bestimmte Abläufe in unserem Körper essentiell sind. Sie werden daher auch als essentielle Spurenelemente bezeichnet. Spurenelemente deshalb, weil sie nur in geringsten Mengen benötigt werden, größere Mengen davon können uns schaden. Dazu zählen:

  • Chrom
  • Cobalt
  • Eisen
  • Kupfer
  • Mangan
  • Molybdän
  • Selen
  • Zink

Des weiteren gibt es eine Reihe (Schwer-)Metalle, die der menschlichen Gesundheit nicht zuträglich sind, mit denen wir aber mehr oder weniger häufig in unserer Umwelt in Kontakt kommen. Dazu zählen:

  • Aluminium
  • Antimon
  • Arsen
  • Blei
  • Bismut
  • Cadmium
  • Chrom IV und VI
  • Kobalt
  • Germanium
  • Gold
  • Nickel
  • Palladium
  • Platin
  • Quecksilber
  • Silber
  • Thallium
  • Vanadium
  • Zinn

In unserer industrialisierten Umwelt lässt sich der Kontakt mit Schwermetallen kaum vermeiden. Ein Schwermetalltest kann Aufschluss darüber geben wie die individuelle Belastung aussieht. Ab wann bei jemandem Beschwerden auftreten hängt von der individuellen Konstitution ab und es zeigt sich auch, dass verschiedene Schwermetalle in Kombination zu einem Cocktail-Effekt führen, bei dem sich die Metalle in ihrer schädlichen Wirkung verstärken. Eine Belastung mit Schwermetallen führt in der Regel zu einer Vielzahl diffuser Beschwerden. Schwermetalle behindern mehr oder weniger direkt den Energiestoffwechsel in den Zellen, wo die sog. Mitochondrien die Energie für den Stoffwechsel bereitstellen. Sind diese blockiert oder geschädigt, so spricht man von einer Mitochondriopathie. Da Schwermetalle oft die Grundursache für komplexe Beschwerden sind, ist ein Test der Schwermetallbelastung von großer Bedeutung.


Empfehlungen für Selbsttests:

Schwermetallbelastungen, die aus dem Trinkwasser kommen sollten heutzutage eigentlich kein Problem mehr sein. Falls dennoch Verdacht besteht kann über einen Schwermetalltest für das Trinkwasser Gewissheit erreicht werden: